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Nach zahlreichen Wahlkreiseln zu Landrats-, Kommunal- oder Bürgermeisterwahlen, die meist strengen Gesprächsregeln folgten, wurde es mit der WOhnzimmer-Reihe im vergangenen Jahr etwas gemütlicher: Macherinnen und Machern an vier Orten haben sich zu Perspektiven für Dahme-Spreewald ausgetauscht, die im Wahlkampf nicht unbedingt heiß liefen: etwa zu Kultur und Beteiligung, zu Identität und Heimat, zu guten Entscheidungsprozessen oder zur Gestaltung von Räumen für aktive Teilhabe. Teilnehmende dieser Veranstaltungen haben anschließend gespiegelt, welche Themen ihnen unter den Nägeln brennen – daraus ist das Konzept für Gesprächsreihe „Wokreisel vor Ort“ 2026 entstanden. Gefördert wird sie erneut im Lokaljournalismusprogramm des Landes Brandenburg, ausgereicht durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg.
Was slowakische Kulturpolitik mit Kommunalpolitik Dahme-Spreewald zu tun hat, wie eigene Wege aus der Dauer-Bildungsmisere gefunden werden können, was Heimatsuchende und Heimathabende verbindet, wie Krieg und Frieden vor unserer Haustür stattfinden, was der Kreistag zur Halbzeit alles geschafft hat und was nicht: Darum geht es in den journalistischen Live-Formaten in diesem Jahr: als Podiumsdiskussion, als Hörkino oder als Fishbowl-Debatte. Unter dem Motto „Wokreisel vor Ort“ lädt das Magazin jedoch nicht nur zu analogen Begegnungen ein, sondern auch zu einem Podcast zu einer aktuellen „Frage des Monats“. Zwei Experten mit unterschiedlichen Positionen kommen ins Gespräch – kontrovers, aber konstruktiv. Vorab können Nutzerinnen und Nutzer ihre Fragen einreichen.
September: Krieg & Frieden: Wie lebe ich mit einer Munitionsfabrik in meiner Nachbarschaft?, Lübben
Oktober: Bildung: sechs! – Was können wir selbst tun?, Königs Wusterhausen
November: Halbzeit für den Kreistag – Was hat er bislang geschafft?, Halbe
26. März: Dissident im Heute – Lesung und Gespräch mit Michal Hvorecký aus seinem Buch „Dissident“, Groß Köris – zum Bericht
18. Juni: Heimat haben, Heimat suchen – Hörkino zum Feature „Sprachwanderungen“ von Merle Hilbk, Golßen – zum Bericht
März: Warum ist der Landkreis Dahme-Spreewald plötzlich so klamm? Auf diese Frage antworten die Kreistagsmitglieder Benjamin Kaiser (CDU) und Georg Hanke (SPD).
April: Feste feiern – ohne Geld? Was bedeuten knappe Budgets für Stadt- und Dorffeste und gibt es auch gute Gründe für neue Konzepte? Auf diese Frage antworten Melanie Kossatz, Geschäftsführerin des Spreewaldvereins, und Unternehmer André Matthes.
Mai: Die Kulturtöpfe leeren sich – bedeutet dies das Aus für die Kultur? Mitnichten, denn weniger Geld an der einen Stelle bedeutet neue Ideen und Perspektiven, sagen Queenie Nopper und Wolfram Korr als Kulturmacher der Region auf die Frage des Monats Mai.
Juni: Wie können Kommunen beim Thema Erneuerbare Energien mitwirken? Luckau und Münchehofe gehen unterschiedliche Wege: zwischen Wertschöpfung vor Ort und reiner Selbstversorgung. Darüber diskutieren die Bürgermeister Gerald Lehmann und Ralf Irmscher.
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