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Presseschau zum Morgenkaffee – vom 25. Mai 2022

Das 9-Euro-Ticket kommt – doch wird es zwischen der Lausitz und Berlin zum Vergnügen? Es stehen zahlreiche Streckensperrungen an... Auch Autofahrer in Lübben brauchen derzeit Geduld. Mehr dazu in unserer Presseschau zum Ende der kurzen Arbeitswoche.

 

Grund für die Sperrungen rund um den Bahnhof Königs Wusterhausen sind Brückenarbeiten. Für mehrere kurze Zeiträume ist der Regionalverkehr nach Königs Wusterhausen betroffen, über mehrere Wochen fährt die S-Bahn zwischen Königs Wusterhausen und Wildau nicht. Die Lausitzer Woche hat aufgeschlüsselt, wann mit Einschränkungen und Ersatzverkehr zu rechnen ist. In Lübben stehen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt an der B87 / An der Kupka kurz vor dem Abschluss. Das bedeutet allerdings eine nochmalige Vollsperrung des Abschnitts in den kommenden Tagen – was sich in Lübben als einzigem Spree-Übergang von Ost nach West in der Region schnell zu einem Super-Stau auswachsen kann. Die Umleitung führt über die Gubener Straße, schreibt die Lausitzer Rundschau. Erleichterung soll es für Radfahrer zwischen Duben und Lübben geben. Dort soll ein Radweg entstehen, der einige Änderungen für den Ortsteil Neuendorf nach sich zieht – voraussichtlich ab 2024. Was geplant ist, hat die LR im Bauausschuss erfahren.

 

Die Infrastruktur intakt zu halten, ist eine der Aufgaben von Kommunalpolitik und Verwaltung. Welche Herausforderungen derzeit in Lübben noch anstehen, hat der rbb anlässlich der Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt zusammengefasst. Die Wahl am Sonntag hat noch nicht über den künftigen Rathauschef entschieden. Am 12. Juni gibt es eine Stichwahl zwischen Jens Richter (CDU-nominiert, 42,5 Prozent der Wählerstimmen im ersten Wahlgang) und Andreas Dommaschk (Einzelbewerber, 24 Prozent). Die LR hat die beiden Kontrahenten zu ihren Plänen für den weiteren Wahlkampf befragt. Andreas Dommaschk hat bereits mit dem Abbau seiner Bannerwerbung begonnen.

 

Die beiden Schulzendorfer Blogs debattieren über die Gemeindevertretung. Neuen Wind sieht Die Schulzendorferin, weil drei Fraktionen gemeinsame Anträge „für die Allgemeinheit“ und nicht zur Befriedigung der „Interessen einzelner Personen oder Gruppen“ eingebracht haben. Es geht um die Entwicklung von Wohnbauflächen im Innenbereich statt im Außenbereich – die Fraktionen Linke, Grüne und SPD hatten dazu Vorschläge eingebracht. Alten Wind sieht Der Schulzendorfer beim Thema Vorflächen, jenen Flächen vor Privatgrundstücken, die der Gemeinde gehören und von den Anrainern genutzt werden. Die CDU/FDP-Fraktion habe einen Vorschlag zum Verkauf der Flächen eingebracht, den sie vor Monaten als Vorschlag der Stadtverwaltung noch abgelehnt hatte. Hinzu komme die Möglichkeit der Eintragung einer Baulast, kritisiert der Blog.

 

Das Medizinische Versorgungszentrum in Königs Wusterhausen soll eine neue Kinderärztin bekommen. Wie die MAZ berichtet, soll sie im Januar 2023 starten, möglicherweise schon eher. Derzeit wird eine Akutversorgung durch einen Arzt im Ruhestand mit eingeschränkten Praxiszeiten angeboten. Die Diskussion um die Kita in Groß Leuthen geht weiter. Nachdem es im Dezember einen Beschluss der Gemeindevertreter für einen Neubau gab, hat nun laut einem Bericht der LR der Trägerverein den Kauf des Gebäudes und die Sanierung in eigener Regie angeboten. Nun ist guter Rat teuer… Einige kommunalrechtliche Bestimmungen sprechen gegen den Vorschlag des Vereins, der wiederum das alte, mit Emotionen der Einwohner verbundene Haus erhalten will. In Sorge um das Ursprüngliche, das Ländliche ist auch die Bürgerinitiative „Natürlich Großziethen“. Ihr bereitet das rasante Wachstum in Schönefeld große Sorgen, berichtet die Märkische Allgemeine: Laut dem derzeit entstehenden Stadtentwicklungskonzept könnten große Teile der Grün- und Agrarflächen in Großziethen als für eine Siedlungsbebauung ausgewiesen werden. In einer Petition fordert die Initiative den Bürgermeister dazu auf, die Natur und Lebensqualität in Großziethen zu erhalten.

 

Kosten rauf, Kosten runter: Der Krieg gegen die Ukraine, aber auch aktuelle Herausforderungen im Zuge des Klimawandels stellen auch die Kommunen vor große Herausforderungen. So sucht die Stadt Luckau nach Möglichkeiten, Energie effektiv einzusparen. Wie die LR berichtet, soll dafür aber doch nicht das Warmwasser in den Turnhallen grundsätzlich abgestellt werden. Wann genau was eingespart werden kann, soll nun überprüft werden. Mehrkosten bei Kraftstoffen und höhere Einleitungsgebühren bei den Berliner Wasserbetrieben führen dazu, dass der Wasserzweckverband MAWV eine Gebührenerhöhung für die dezentrale Schmutzwasserentsorgung plant. Ein entsprechender Beschluss soll auf der nächsten Verbandsversammlung gefasst werden, schreibt die MAZ. Um weiterhin in Infrastruktur investieren und auch freiwillige Aufgaben erledigen zu können, hat die Gemeinde Zeuthen den Hebesatz für die Grundsteuer B angehoben, und zwar auf Landesniveau. Wie die MAZ berichtet, seien die Bescheide bereits verschickt.

 

Die nächste Presseschau erscheint am 30. Mai – wie immer zum Morgenkaffee.


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