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Presseschau zum Morgenkaffee – vom 2. Dezember 2021

Impflicht – ja oder nein? Diese Frage wird bald im Bundestag entschieden. Landrat Stephan Loge spricht sich klar dafür aus. Warum und wie es um die Impfstelle in Schönefeld steht, dazu mehr in unserer Presseschau.

 

Die Inzidenz in Dahme-Spreewald sinkt seit Montag – von einem vorläufigen Spitzenwert von 1060 Infizierten je 100.000 Einwohner am Sonntag bis zu einem Wert von 942 am heutigen Donnerstag. Angesichts dieser immer noch viel zu hohen Zahlen fand Landrat Stephan Loge am Montag im Interview mit dem rbb deutliche Worte: „Der Bevölkerungsteil, der 2G und 2G+ einhält, ist von der Tyrannei derer beeinflusst, die nicht impfen gegangen sind.“ Daher spricht er sich für die Impfpflicht aus: „Wir haben leider immer noch mit dem Teil der Bevölkerung zu tun, der sich nicht impfen lassen will und demzufolge den anderen Teil der Bürger tyrannisiert.“ Mit der Impfpflicht werde Rücksicht auf die genommen, die schwach und sensibel seien. Während Mediziner zu einer konsequenten Kontakteinschränkung bis hin zum Lockdown raten, sieht sich der Landrat „zwischen den Fronten“: „Wenn man einen Lockdown verordnet, enttäuscht man den Teil der Bürger, die sich vorbildlich daran gehalten haben an das, was Recht und Gesetz ist.“

Die Impfnachfrage im Landkreis steigt derweil weiter, sodass der Andrang in der gestern eröffneten regionalen Impfstelle im Terminal 5 des Flughafens Schönefeld schon sehr groß war. Die Märkische Allgemeine war am ersten Tag vor Ort.

In Mittenwalde gab es am Montag heftige Diskussionen um die Bezahlung von Corona-Tests durch den Arbeitgeber, wie die MAZ berichtet. Offenbar habe es mehrere Krankmeldungen in der Verwaltung und in den Kitas gegeben, als die neue Regelung für 3 G (geimpft, genesen oder getestet – dabei werden zwei Tests pro Woche vom Arbeitgeber übernommen) in Kraft trat. Vor diesem Hintergrund beantragte ein Stadtverordneter vor Ort, dass die Stadt Mittenwalde künftig fünf Tests pro Woche bezahlen solle, und bekam eine knappe Mehrheit dafür.

 

Während die Situation im Gesundheitswesen wegen der Pandemie ohnehin prekär ist, spitzt sie sich in Luckau zusätzlich zu: Die Aufgabe von Praxen in der Region macht sich bemerkbar, Fachärzte fehlen ohnehin. Warum es so schwierig ist, Kassensitze für Fachärzte zu bekommen, und wie die ärztliche Versorgung künftig gestaltet werden soll, das wird auf Anregung der Unabhängigen Wählergemeinschaft nun auf einem Bürgerforum besprochen, zu dem die Kassenärztliche Vereinigung Berlin-Brandenburg eingeladen werden soll. Das berichtet die Lausitzer Rundschau.

 

Indes kann die Pandemie offenbar dem Arbeitsmarkt nichts anhaben: Wie die MAZ berichtet, sank die Arbeitslosigkeit im Bereich Königs Wusterhausen der Agentur für Arbeit Cottbus erneut und liegt jetzt bei 3,6 Prozent. Vor einem Jahr waren es 4,3 Prozent waren. Im Bestand des Geschäftsstellenbezirkes sind derzeit 1423 gemeldete Arbeitsstellen. Im gesamten Landkreis liegt die Quote bei 3,4 Prozent – die niedrigste in Brandenburg (5,2 Prozent).

Gute Nachrichten gibt es auch in Lübben – dort steht womöglich eine 20-Millionen-Euro-Investition an. Im Gewerbegebiet Neuendorf könnte ein weiteres Lager- und Logistikzentrum der Sana-Kliniken entstehen. Dann würden neben den Lieferungen aus der bereits bestehenden Wäscherei eben auch Medizinprodukte ausgeliefert werden können, schreibt die LR.

Um sich weiterentwickeln und weitere Gewerbe- und Wohnflächen ausweisen zu können, muss die Gemeinde Heidesee einen Flächennutzungsplan aufstellen. Wie die MAZ berichtet, bekommt sie dafür nun eine Viertel Million Euro Unterstützung vom Land. In vier Jahren soll das Projekt beendet sein, dann kann weiterer Zuzug, u.a. durch die Tesla-Ansiedlung in der Nachbarschaft, geordnet erfolgen.

In Königs Wusterhausen werden ebenfalls weitere Grundlagen für Zuzug geschaffen: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde am 24. November der Start für das Großprojekt „Wohnen am Nottekanal“ gegeben. Auf dem etwa drei Hektar großen Areal zwischen Am Amtsgarten und Scheederstraße sollen bis August 2024 insgesamt 177 Wohnungen entstehen. Der KaWe-Kurier war dabei.

 

In Luckau passt der Trink- und Abwasserzweckverband Luckau (TAZV) zu Jahresbeginn seine Preise an. Während Luckauer Verbraucher bei den Gebühren für Trinkwasser künftig tiefer in die Tasche greifen müssen, werden sie beim Abwasser zum Teil entlastet, fasst die LR die Neuerungen zusammen.

Mehr Geld gibt es derweil für die Luckauer Ortsteile. Um das seit diesem Sommer erforderliche verpflichtende Ortsteilbudget festzulegen, haben die Stadtverordneten der Beschlussvorlage der Verwaltung zugestimmt. Pro Ortsteil gibt es eine Grundpauschale in Höhe von 500 Euro plus einen Euro pro Einwohner. Insgesamt muss die Stadt dafür 14.000 Euro aufwenden, rechnet die LR vor.

 

Weihnachtliche Stimmung in der Pandemie: Diese versuchten Vertreter der Bestenseer Fraktionen von „WIR!“, den Unabhängigen Bürgern (UBBP), der Linken und Plan Bestensee und Pätz zu verbreiten. Gemeinsam schmückten sie den Wunschweihnachtsbaum vor der Bäckerei in der Ortsmitte. Wie die MAZ schreibt, wollten sie damit ein Zeichen setzen für Besinnlichkeit, Einigkeit und dafür, gemeinsam für Bestensee an einem Strang zu ziehen.

 

Die nächste Presseschau erscheint am 6. Dezember – wie immer zum Morgenkaffee.

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